Wie in diesem Zitat beschrieben, ist es gut, etwas zu wissen, aber noch besser, etwas zu erfahren. Was ich hier schreibe, entspricht keiner endgültigen Wahrheit. Es dient Dir als Hintergrundwissen und Inspiration. Bilde Dir selbst Deine Meinung und mache damit Deine eigenen Erfahrungen!

 

 

über stress

 

Hast Du gewusst, dass unter Stress Heilungsprozesse, Immunabwehr und Verdauung im Körper total heruntergefahren werden?

Wenn der Stresspegel über lange Zeit nicht nachlässt, ist das für unseren Körper sehr schädlich und sogar erwiesenermaßen lebensverkürzend (insbesondere für negativ empfundenen Stress). Nicht nur Organe und Knochen, auch unser Nerven-, Drüsen- und Abwehrsystem werden in Mitleidenschaft gezogen. Hinzu kommt, dass wir unter Stress auch zuwenig schlafen, zuwenig Sport machen und uns eher falsch ernähren.

 

Hast Du gewusst, dass durch Entspannung, Balance und Stresslösung...

  • Deine Atmung sich vertieft
  • Dein Verdauungssystem besser arbeitet
  • Dein Abwehr- und Immunsystem gestärkt wird
  • Heilungsprozesse in Gang gesetzt werden
  • Dein Hormonsystem reguliert wird und in Gleichgewicht kommt
  • Du besser schläfst
  • Du klarer denken und handeln kannst

 

Stress und das vegetative Nervensystem:

Dein vegetatives Nervensystem besteht aus dem Sympathikus und dem Parasympathikus und es ist für den Ausgleich von Anspannung und Entspannung zuständig. Der Sympathikus  springt an, wenn wir aktiv sind (Anspannung), der Parasympathikus regelt das "Herunterfahren" der Körperfunktionen, wenn wir uns erholen (Entspannung). Allerdings leiden immer mehr Menschen darunter, überhaupt nicht mehr richtig entspannen zu können, selbst wenn sie es wollen und sich eine Auszeit nehmen. Innerlich sind sie so unter Strom und auch die Gedanken lassen ihnen keine Ruhe. Bei vielen Menschen ist das (vegetative) Nervensystem schon geschädigt, weil sie sich im Alltag zu wenig Erholung gönnen und zu wenig Möglichkeiten haben, ihren im Körper gespeicherten Stress abzubauen. 

 

Stress und das elektromagnetische Feld:

Das elektromagnetische Feld umgibt jeden Menschen, es kann bis zu 4m weit sein und fungiert wie ein Schutzfeld um uns herum. Du kannst es Dir auch wie einen Mantel vorstellen, der mit schützender lichtvoller Energie gefüllt ist (Lebensenergie). Je größer und stärker dieses Feld, desto vitaler und stärker fühlst Du dich, Du hast dadurch eine gute Immunabwehr und Du hast eine gesunde natürliche Ausstrahlung. Wenn es dagegen sehr klein ist, wirst Du schon bei den geringsten Herausforderungen das Gefühl der Überforderung haben und Dich insgesamt klein und schwach (und oft auch nicht gesehen) fühlen. Letztendlich kann es Dich in eine Depression führen.

 

Einfluss von Yoga und Meditation auf die Regeneration und Stressreduktion:

  • aktiviert den Parasympathikus
  • stärkt die Nerven und baut innere Stabilität (ja sogar Neutralität im Geist) auf
  • balanciert die Gehirnhälften und Körperseiten aus (wichtig für Koordination und Aufmerksamkeit)
  • verbessert den Kreislauf und die Blutzufuhr
  • erhöht den Sauerstoffgehalt im Blut
  • stärkt das elektromagnetische Feld Deines Herzens

 

 

Über die wirkung von meditation

 

60 000 - 80 000 Gedanken strömen pro Tag auf uns ein. Das sind 1,2 Gedanken pro Sekunde! Auch wenn wir nicht auf jeden dieser Gedanken eingehen und reagieren, so bleiben sie doch nicht unbemerkt. Jede Information hat einen Einfluss auf uns und zieht uns Energie von dem ab, was im Fokus stehen sollte. 

Mit Meditation üben wir, dieses ständige Registrieren von Gedanken etwas zu verlangsamen. Es wird also bei der Meditation ein neues Muster erzeugt, in welchem zwischen den Gedanken und den Reaktionen darauf ein (meist sehr kleines, aber bedeutsames) Fenster von Stille entsteht. Diese Stille, die vielleicht nicht größer ist als ein Tropfen im Ozean, hat die Macht, unser Dasein zu verändern. 

 

Laut Davidji werden Meditation und Intuition das meistgefragteste und bedeutendste Business-Tool für Führungskräfte im 21. Jahrhundert sein (davidji "destressifying", S. 78). Interessanterweise führt genau diese Stille, oder auch die Meditation, die diese Stille erzeugt, zur Intuition. Im normalen Gedankengewirr des Alltags nehmen wir die Stimme der Intuition kaum wahr. Aber in der Stille geben wir ihr das Signal, dass wir "zuhören", dass wir bereit sind, ihre Botschaft zu empfangen. 

Intuition hat die Kraft, die richtigen Entscheidungen zum richtigen Moment zu treffen, die richtigen Menschen einzustellen und im richtigen Moment im richtigen Gefühl zu sein. Durch Intuition haben wir einen Weitblick und eine Vogelperspektive, die es uns erlaubt, das große Ganze zu sehen und zum Wohle aller zu entscheiden. 

 

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Meditation das Gehirn verändert. Der Hippocampus, also der Teil, der für Lernen und das Gedächtnis zuständig ist, vergrößert sich, während die Amygdala (zuständig für die Verarbeitung von Angst und Emotionen) sich verkleinert. Auch das beweist, dass Meditierende besonnener reagieren können und sich weniger durch Stressgefühle und Angst dirigieren lassen.

 

In diesem Zusammenhang auch interessant ist, dass 20 Mio. Bits an Informationen pro SEKUNDE auf unseren Verstand einströmen. Welche dieser vorhandenen Informationen uns bewusst werden und auf uns einwirken, hängt sehr stark von unseren Filtermechanismen ab (Muster, Einstellungen…), die wir durch unsere Sozialisation ausgeprägt haben.

Unsere Filtermechanismen (also unsere automatischen inneren Programme und emotionalen Grundhaltungen) führen dabei viel häufiger zu Stress und ziehen uns viel mehr Energie ab als das, was tatsächlich im Außen passiert. Wenn nun also Meditation daran arbeitet, dass wir weniger durch unsere Programme (z.B. Angst) gesteuert werden, so werden diese Filtermechanismen auch weniger angewandt und verursachen wiederum weniger Stress. 

 

Vielleicht möchtest auch du Meditation ausprobieren? Dann probiere doch einmal diese Pranayama-Meditation aus dem Kundalini Yoga gegen Stress. 

 

 

über kundalini yoga

 

Kundalini Yoga stammt aus Nordindien und hat eine Jahrtausende lange Tradition. 1968 wurde es im Westen verbreitet, zusätzlich zu dem bereits bekannten Hatha Yoga. Hinter Kundalini Yoga steckt wie in allen yogischen Traditionen ein ganzheitliches System mit eigener Philosophie, Ethik, Lebensweise, Heilkunst sowie Ernährung. 

Das Wort Yoga stammt vom Wort yoke = verbinden. So werden in allen Yoga-Arten die Systeme Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht und der Mensch verbindet sich mit seinem wahren Selbst, seinem ureigenen Kern.

 

Kundalini Yoga ist das Yoga der Erfahrung, denn die wohltuende Wirkung wird für den Übenden direkt erfahrbar. Nicht nur in körperlicher Hinsicht (Beschwerden werden gelindert, man wird beweglicher, leichter...), sondern auch auf einer anderen Ebene.

Die Kundalini (Lebensenergie) wird bei diesem Yoga Stil ins Fließen gebracht und gezielt durch die Chakren nach oben geleitet, so dass die Schwingungsfrequenz des Praktizierenden erhöht wird und Blockaden gelöst werden. Der Übende wird dadurch wacher, kraftvoller, positiver und feinfühliger. Viele berichten, dass sie achtsamer werden, die eigenen Grenzen mehr erspüren, gelassener und besonnener mit Situationen umgehen, ihre eigene Stimme und Intuition besser hören können, strahlender und leichter durchs Leben gehen, zielgerichteter ihre Projekte umsetzen und mehr Vertrauen und Authentizität gewinnen.

 

Im Vergleich zu anderen Yoga-Arten zeichnet sich Kundalini Yoga durch einfachere Grundhaltungen aus. Man muss nicht super beweglich sein, um Kundalini Yoga ausführen zu können. Es ist daher für Menschen jeden Alters und jeder körperlichen Verfassung gut geeignet.

 

Die Wirksamkeit von Kundalini Yoga als ganzheitlich Methode zur Gesunderhaltung und sogar Heilung wird wissenschaftlich zunehmend nachgewiesen. Unter anderem werden einzelne Meditationen wie die Kirtan Kriya unter die Lupe genommen (siehe z.B. hier oder auch hier).

Bei mentalem Stress, seelischen Blockaden und körperlichen Beschwerden ist Kundalini Yoga eine ausgezeichnete Methode, die alle menschlichen Systeme harmonisiert und ausbalanciert.

 

Möchtest Du Kundalini Yoga ausprobieren? Erfahre hier, wann der nächste Kurs stattfindet.

 

Hier findest Du online eine Übungsreihe für den Abend, um Stress zu lösen und die Wirbelsäule zu entlasten.

 

 

über INTUITION

 

Intuition ist unser Wahrnehmungssystem, ein sensitives System, das für uns essentiell ist, um zu überleben. Es unterscheidet uns von Tieren, die nach ihren Instinkten handeln. 

Intuition spielt überall dort eine Rolle, wo wir mit Menschen arbeiten und zu tun haben, wo wir Entscheidungen treffen oder auch, wo wir Sehnsüchte spüren. Wir haben z.B. eine sofortige Sympathie mit einem Menschen, fühlen uns auf einer Wellenlänge, oder wir haben eine Abneigung und trauen diesem Menschen nicht. Intuition führt uns zu dem, was uns gut tut und schützt uns gleichzeitig vor dem, was uns schaden könnte. 

 

Die neuere Wissenschaft unterscheidet ebenfalls zwischen den zwei Instanzen: dem Intellekt (dem Verstand) und der Intuition. Diese kann auch als Herzintelligenz bezeichnet werden. Während der Intellekt linear und logisch funktioniert, und wichtig ist um eine innere Ordnung herzustellen, ist die Herzintelligenz ein System, welches um ein vielfaches komplexer, umfassender und schneller arbeitet als der Verstand. Der Verstand kann nur durch Fakten verstehen, die Intuition versteht auf einer viel tieferen und gleichzeitig auch viel höheren Ebene, erkennt Zusammenhänge, die der Verstand allein nicht nachvollziehen kann. 

 

Unser körperliches Herz ist dabei über das elektromagnetische Feld mit einem viel größeren Feld verbunden. Über dieses Feld ist es uns möglich, Schwingungen wahrzunehmen, die im Feld um uns herum da sind, also z.B. im gesellschaftlichen oder familiären Feld, in dem wir uns bewegen.

Wir sind in der Lage, diese Schwingungen sogar in unser elektromagnetische Feld aufzunehmen. Das passiert meist unbewusst. Aber Du kennst das vielleicht. Gerade warst Du noch ausgeglichen und plötzlich fühlst Du Dich schwer oder ärgerlich, weil ein Mensch in Deiner Umgebung diese Emotion ins Feld ausstrahlt oder weil in einem Raum diese Energie schwingt. 

 

Aus spiritueller Sicht, wird die Intuition als Stimme der Seele beschrieben. Gerade weil wir durch unser elektromagnetisches Feld mit allem im Außen verbunden sind, nimmt man an, dass auch die Seele in dir ein Teil der universellen Seele, des Göttlichen, der Unendlichkeit oder wie Du es auch immer nennen willst, ist. 

Aus spiritueller Sicht sind wir in der Essenz Seele, also ganz und gar spirituelle Wesen, leuchtende Wesen, vollkommene Wesen. Die Seele inkarniert demnach in einen Körper, um eine menschliche Erfahrung zu machen. Und jeder Mensch hat eine ganz individuelle Reise vor sich. Manche Menschen haben die Bestimmung, ihre Angst zu überwinden, wieder andere haben die Aufgabe Menschen im höheren Sinne mit einer Gabe zu dienen, andere sind auf der Reise zur ihrem Mut, ihrer Großartigkeit oder ihrer Unendlichkeit. Was auch immer es ist, was Deine Seele hier erfahren möchte, wir alle haben eines gemeinsam: uns verbindet die Liebe. Und die Seele IST reine Liebe. 

 

Wenn Du Dich auf den Pfad der Stimme Deines Herzens einlässt, so darfst Du Liebe, Wachstum und Erkenntnis ernten. Jetzt sagst du vielleicht zu Recht, dass sich das oft nicht so anfühlt. Dass dieser Weg oft auch steinig ist, und da geb ich dir völlig recht. Er wird immer dann steinig, wenn Du einen Widerstand gegen diese Liebe und dieses Wachstum aufbaust. Und von diesen Widerständen gibt es jede Menge in uns.

 

Doch zum Glück sind wir diesen Widerständen nicht hilflos ausgeliefert. Wir können zum Schöpfer unseres Daseins werden, indem wir mentale und energetische Blockaden auflösen. Gerne unterstütze ich Dich dabei, in meinem Mentoring INTUITIVE SOUL.

 

Da alle Informationen im Feld vorhanden sind, kann ich Dich dabei unterstützen, Deinen Weg klarer zu sehen. Du wirst erkennen, was NICHT zu dir gehört, was NICHT Deins ist und wo Du bis jetzt an etwas festgehalten hast, was Deinem höchsten Wohl und Deinem Sein nicht förderlich ist. Wir können aufdecken, was Fremdes in Deinem Feld ist und wo Du vielleicht auch immer wieder dazu tendierst, fremdes aufzunehmen, so kannst Du in Zukunft sensibler werden und rechtzeitig mitbekommen, wann das wieder passiert.

 

 

 

Über herzkohärenz

 

Herzkohärenz ist ein entspannter Zustand, der sich sehr einfach erreichen bzw. trainieren lässt. 

Kohärenz bedeutet zunächst einmal, dass alle wichtigen Systeme wie Atem, Puls, vegetatives Nervensystem und die elektromagnetischen Aktivitäten des Gehirns in Übereinstimmung sind. Dieser Gleichklang wird auch Frequenzkoppelung genannt. In dieser Kohärenz geht unserem System keine Energie verloren. Ein kohärentes System führt zu einem gesunden Immunsystem und einem ausgeglichenen Hormonhaushalt. 

Der ideale Modus wird Harmonie-Modus genannt. Er existiert, wenn die Gehirnwellen sich mit dem Herzrhythmus bei 0,1 Hz koppeln. Hier kommt es zu größtmöglichem Wohlbefinden, Verbundenheit, Klarheit und Intuition.

 

In einem Zustand von Herzkohärenz kannst Du:

  • intelligent, kraftvoll und klar denken, fühlen und handeln
  • Dein Gehirn besser und schneller alle Informationen verarbeiten
  • Stress wird rechtzeitig wahrgenommen und transformiert
  • echte Gefühle fühlen (die aus dem Herzen entspringen)
  • auf die Quelle intuitiver Weisheit zugreifen (sie geht weit über das lineare und rationale Denken hinaus)
  • aus einer neutralen Position denken und handeln, anstatt Dich in Emotionen und Gedanken zu verstricken
  • schneller und intuitiver entscheiden --> Du hast Zugriff auf Deine Herzintelligenz
  • verhindern, dass Deinem System Energie verloren geht

Erforscht wird das Herz und die Herzkohärenz vom Heartmath Institute in den USA.

Dort wurde herausgefunden, dass...

  • das Herz ein intelligentes System mit eigenem Gehirn ist
  • sein elektromagnetisches Feld mehr als 5000mal stärker als das unseres Gehirns ist!
  • es ständig Informationen an unseren gesamten Organismus sendet: Nervenimpulse (neural), Hormone und Neurotransmitter (biochemisch), Druckwellen (biophysikalisch). Dadurch beeinflusst es, wie wir uns fühlen.
  • das Herz nicht weich und sentimental ist, sondern die Quelle von Klarheit, Stärke und Integrität
  • die meisten sogenannten Emotionen aus dem Kopf kommen, dort also quasi konstruiert werden. Sie fanden aber auch heraus, dass wahre tiefe Gefühle dem Herzen entspringen. Diese sind ruhig, klar, subtil und immer Energie gebend.
  • unser System keine Energie verliert, solange es in Herzkohärenz und damit in Balance ist.

 

Möchtest Du eine Übung für Herzkohärenz kennenlernen? Dann höre Dir meine Meditation zur Herzkohärenz aus meinem Podcast "Lebe aus der Kraft und Magie deiner Intuition" an. Du kannst sie beispielsweise auch abends im Bett vor dem Schlafengehen machen und dabei Deine Hände aufs Herz legen. Aber auch zwischendurch im Alltag, wenn Du bemerkst, dass Du gestresst bist, nimm Dir ein paar Minuten Zeit, um wieder in Kohärenz zu kommen. Damit tust Du Dir und Deinem Körper wirklich etwas Gutes.

 

Für alle, die es noch genauer wissen wollen, können hier weiterlesen.

 

 

über die rolle des gehirns bei der persönlichkeitsentwicklung

 

Hast Du gewusst, dass Dein Gehirn aus 4 Teilen besteht, die alle unterschiedliche Aufgaben erfüllen? Wenn wir die Evolution betrachten, so haben sich diese Gehirnteile zu unterschiedlichen Zeiten entwickelt.

Die zwei Teile, die sich als erstes entwickelt haben, sind dem Instinkt zugeordnet und sie waren wichtig, um das eigene Überleben zu sichern. Bei diesen Gehirnen geht es also vor allem darum, einen eigenen Vorteil herauszuschlagen. Die Menschen waren durch diese Gehirnleistungen also z.B. bereit Feinde zu töten, um das Überleben ihrer Nachkommen sicherzustellen. 

In diesen zwei ältesten Gehirnen ist abgespeichert: wer ist gut und wer ist schlecht. 

Eigentlich ist das alte Gehirn ein nützliches Wahrnehmungssystem für Gefahr und es ist auch für die Steuerung des vegetativen Nervensystems, der Hormone und der Emotionen und Erinnerungen zuständig. Es wird dabei zum Großteil durch dein Unterbewusstsein gesteuert, du handelst hier sehr automatisiert. Wenn Du also in einem Streit im Affekt reagierst und dein Gegenüber anschreist, dann wirst Du in diesem Fall durch dein Kleinhirn und das limbische System gesteuert. Es laufen hier automatische Programme und Muster ab, bspw. fühlst Du Dich unbewusst an ein altes Erlebnis aus der Kindheit erinnert und reagierst deshalb automatisch mit Wut oder Aggression (Reiz-Reaktions-Muster).

 

Die neuere Teil Deines Gehirns, der Neokortex, kann höhere Denkleistungen vollbringen, durch ihn hast du also Zugang zum umfangreicheren Wissen, zu einer höheren Intelligenz und Logik, zu einem höheren Bewusstsein. Ganz wichtig für uns, wenn es um Intuition geht, ist vor allem der Frontallappen, ein Teil des Neokortex. Er ist der Sitz deiner Persönlichkeit, mit diesem Teil des Gehirns stellst Du die Frage „Wer bin ich?“. Auch der Humor, der Erfindergeist, also kreative Leistungen, Kunst und Musik sind auf diesen Teil des Gehirns zurückzuführen. Hier sitzt auch unser Willen, der ganz wichtig ist, wenn es um persönliche Veränderung geht. 

Denn wenn wir mehr unser altes Gehirn benutzen, sind unsere Handlungen automatisiert und sehr bedürfnis- und instinktgesteuert. Dem alten Gehirn nach, bleiben wir nämlich gern in unserer Komfortzone, gehen den Weg des geringsten Widerstands und scheuen Aufgaben, die uns herausfordern und Risiken beinhalten. Erst durch den Frontallappen haben wir die Möglichkeit, neu zu wählen und neue Wege zu gehen, indem wir willentlich eine Entscheidung treffen, von der wir glauben, dass sie z.B. unserem persönlichen Wachstum dient. Es verwundert nicht, dass der Frontallappen erst mit ca. 25 Jahren ausgereift ist. Das entspricht der Zeitspanne der Sozialisation, in der wir erwachsen werden. Deshalb sagt z.B. Gerald Hüther auch, dass es so schädlich für das Gehirn und die Persönlichkeitsentwicklung ist, wenn Kinder und Jugendliche ständig vor dem Smartphone sitzen, Computerspiele zocken oder sich in sozialen Medien bewegen. 

 

Aber nochmal zurück zu diesem spannenden Teil unseres Gehirns: der Neokortex ist also der Teil in uns, mit dem wir höhere Leistungen vollbringen können, mit welchem wir entscheiden, dass wir meditieren, dass wir fasten, dass wir zum Wohle der Umwelt ohne Auto leben oder kein Fleisch mehr essen wollen. Vor allem die Funktion des Frontallappens verbessert unser Mitgefühl, unsere Menschlichkeit und unsere Fähigkeit, zum Wohle aller zu entscheiden, also die Bedürfnisse und Bedarfe der gesamten Gesellschaft und der Gemeinschaft mitzubetrachten. Und ich habe in einer dritten Folge darüber gesprochen, dass wir, wenn wir der Intuition folgen, mehr und mehr unsere inneren Dramen loslassen können. Das bedeutet also, dass unser limbisches System, das unsere Emotionen verarbeitet, nicht mehr so einen hohen Stellenwert einnimmt. Dass gleichzeitig die Aktivität des Frontallappens erhöht wird. Und dass wir aus eigenen Dramen und Emotionen „aussteigen“ ist ganz essentiell, um das Wohl aller im Blick haben zu können, denn wenn ich in meiner eigenen Wut gefangen bin, dann bin ich nicht in der Lage, zu sehen, dass auch mein Gegenüber getriggert ist, dass mein Gegenüber traurig oder verzweifelt ist. 

 

Der Frontallappen ist auch der Teil unseres Gehirns, mit dem wir spirituelle Erfahrung machen und die Anbindung an etwas höheres, umfassenderes wahrnehmen. Der andere Teil des Neokortex ist dagegen sehr sachlich und logisch. So gibt es also auch Menschen, die haben zwar den älteren Teil ihres Gehirns im Griff, sind aber zu rational. Sie glauben nur, was sie sehen und was sich wissenschaftlich beweisen lässt. Sie haben vielleicht ein super mathematisches Verständnis, können aber trotzdem das große Ganze nicht sehen, weil der Frontallappen nicht richtig ausgebildet ist. Der Extremfall ist hier der Autismus, bei dem auch das limbische System nicht richtig arbeitet, also kein Zugang zu Emotionen oder Humor besteht. 

 

Du siehst also, dass wir nicht sagen können, dass ein Teil des Gehirns nicht wichtig ist. Alle 4 Gehirne spielen im Prinzip perfekt zusammen. Denn es bringt Dir nichts, wenn Du mit dem einen Gehirn erkennen kannst, welche schlechte Gewohnheit verändert werden müsste, wenn du nicht den Willen hast, es dann auch zu verändern. Und genausowenig bringt es dir nichts, wenn Du zwar voll spirituell bist, dabei aber keine Struktur hast und Deinen logischen Verstand nicht nutzt, um Deine Spiritualität und Deine Talente zum höchsten Wohle aller einzusetzen. An diesen Beispielen siehst Du, dass es genauso wichtig ist, den Instinkt zu nutzen, um Gefahren zu erkennen wie es auch wichtig ist, logische Schlussfolgerungen zu ziehen oder Emotionen wahrzunehmen. Durch den Neokortex ist es dir beispielsweise möglich, das, was Du emotional erfährst, richtig zu analysieren. Mit dem Neokortex kannst Du die Emotionen richtig einordnen und ihnen die Bedeutung geben, die sie haben, du kannst also zB. Erkennen, dass die Wut in der Kindheit wichtig war und dort den richtigen Platz hatte, dass sie aber heute am Arbeitsplatz nicht das angemessene Verhalten ist, um Deine Probleme zu lösen. Mit deinem Willen, also durch die Funktion des Frontallappens, kannst Du dann entscheiden, diese Emotion zu transformieren und neu zu handeln. Um aber dieses neue Handeln zu etablieren, muss auch dieses erstmal willentlich sehr oft und über einen längeren Zeitraum auszuführen, damit es mit der Zeit zur Gewohnheit wird. Das neue Handeln führt also zu neuen Emotionen, diese neuen Emotionen werden im limbischen System zur Gewohnheit. So kannst Du Dich verändern. Die Wissenschaft und auch die yogische Philosophie gehen davon aus, dass Dein Gehirn ungefähr 40 Tage benötigt, um ein altes Verhalten zu überwinden. Um neue Muster aufzubauen braucht es sogar noch länger, ca. 90 Tage. Um diese neue Gewohnheit tatsächlich in Deiner Psyche zu verankern braucht es sogar 120 Tage. Und wenn Du Meister einer Handlung werden möchtest, dauert es 1000 Tage!

 

Es ist also so wichtig, unsere Gewohnheiten zu überprüfen, weil sie es sind, die unser Handeln, unsere Persönlichkeit und unsere Psyche bestimmen. Wenn Du tiefer in dieses Thema eintauchen möchtest, dann hör dir mal Dr. Joe Dispenza an oder lies eines seiner Bücher. Er erklärt sehr genau, wie Gewohnheiten verändert werden können. 

Aber auch im Kundalini Yoga arbeiten wir sehr stark an den einzelnen Gehirnarealen, um negative Strukturen der Persönlichkeit zu verändern. Wir arbeiten z.B. gezielt am Frontallappen, an der grauen Substand des Gehirns oder an unserem Angstzentrum (dem Hippocampus). Das sind äußerst effektive Meditationen, die du für 40, 90 oder 120 Tage täglich praktizieren kannst, um ganz gezielt Emotionen und Dein Denken und Handeln zu verändern. Und das finde ich so super! Du musst also nicht mehr die alte Leier abspielen von „ich bin eben so, weil meine Eltern so waren“ sondern Du kannst erkennen, dass Du Dein Leben verändern kannst, dass Du Dein inneres Erleben verändern kannst. Ich sage nicht, dass das leicht ist. Jeder der schonmal probiert hat, ohne Zucker zu leben oder mit dem Rauchen aufzuhören, weiß wovon hier die Rede ist. Die erste Zeit ist hart und erfordert jeden Tag die gleiche Entscheidung: Ja ich will damit aufhören. 

Und weil das so schwer ist, unterstützen wir im Yoga diesen Prozess mit ganz bestimmten Übungen und Meditationen, die z.B. Deinen Nabel stärken, um Dein Durchhaltevermögen aufzubauen, Deinen Willen und Deine Power zu stärken. 

 

Ich will das nochmal zusammenfassen: der Instinkt in uns ist zwar wichtig, aber sollte nur die Bedeutung haben, die nötig ist, um wirkliche Gefahren zu erkennen. Denn der Instinkt hält uns prinzipiell in unserer Entwicklung zurück, er ist nicht auf persönliches Wachstum ausgelegt, er ist nur auf das eigene Wohlergehen bedacht. Und er ist kurzfristig zielorientiert. Also z.B. bevorzugt er das gute Gefühl, das kurzfristig entsteht, wenn wir aufgrund unserer Angst, eine unangenehme Situation meiden. Er berechnet aber nicht mit ein, dass der ungelöste Konflikt weiter schwelen und uns irgendwann unweigerlich einholen und mit unseren nicht verarbeiteten Emotionen konfrontieren wird.

Der Neokortex, das neue Gehirn, gibt uns dagegen die Chance zu Wachstum, es lässt uns zur großartigsten Version unseres Selbst erblühen und es lässt uns glz. das höchste Wohl aller sowie auch die Konsequenzen im Blick haben. Es ist der Teil in uns, der unsere Intuition zum Vorschein bringt. Während der Instinkt uns begrenzt und darauf bedacht ist, das Schlimmste im Leben zu verhindern, ist die Intuition darauf ausgelegt, das Beste in uns zum Vorschein zu bringen und dafür auch kurzfristige Nachteile für uns in Kauf zu nehmen. Wir sind durch diese Gehirnleistungen also in der Lage, langfristige Ziele zu verfolgen, also beispielsweise auf das kurzfristige Vergnügen eines Schokoriegels zu verzichten, weil wir langfristig gesund bleiben oder abnehmen möchten. Oder wir sind in der Lage auf das kurzfristige Vergnügen einer Feierabendserie zu verzichten, um stattdessen zu meditieren und dadurch unser Leben viel nachhaltiger zu verändern. 

Das sogenannte alte Gehirn können wir also eher mit unserem Ego in Verbindung bringen. Das neuere Gehirn, speziell der Frontallappen, entwickelt unser wahres SELBST und unsere Intuition und spirituelle Anbindung und Wahrnehmung. 

 

Ich möchte Dich mal zu einem kleinen Experiment einladen, indem Du dir folgende Fragen stellst:

„Fühlt sich mein Leben wie ein ständiger Kampf an?“

„Fühle ich mich ständig durch meine Angst begrenzt?“

„Verstricke ich mich oft in meinen Emotionen und Ängsten?“

„Fällt es mir schwer, mich in andere einzufühlen und für das Gemeinwohl auf etwas zu verzichten, was mir eigene Vorteile bringen würde?“

Dann spielt Dein altes Gehirn vermutlich eine höhere Rolle in Deinem Leben.

 

Oder

„Fällt es mir leicht, meine Gewohnheiten zu verändern und willentlich Entscheidungen zu treffen?“

„Nutze ich meinen Verstand, um sachlich und menschlich Herausforderungen zu lösen?“

„Habe ich in Konflikten die Bedürfnisse und Gefühle aller im Blick, kann diese wahrnehmen und benennen?“
„Bin ich in der Lage, neues aus mir heraus zu kreieren, neu zu denken und meine musische Seite zu leben?“

„Bin ich bereit und in der Lage, den wahren Grund meiner Emotionen zu entdecken und zu verändern?“

Wenn Du diese Fragen mit Ja beantwortet hast, dann ist Dein neues Gehirn bereits funktionsfähig und aktiv! 

 

Bitte stelle Dir diese Fragen ohne Bewertung. Als Randbemerkung möchte ich dir sagen, dass die Kunst des neutralen Denkens und Betrachtens übrigens auch eine Leistung des Neokortex, des neueren Gehirns ist. 

 

Also ganz wichtig: Unser Gehirn bleibt bis ins hohe Alter formbar und Du hast jederzeit die Chance, es zum positiven zu verändern und Dein neueres Gehirn auszubauen. Durch regelmäßige Meditation bspw. Kannst Du Deinen Frontallappen aufbauen. Auch indem Du mal mit kleinen Gewohnheitsveränderungen anfängst, trainierst Du diesen Teil deines Gehirns. Vielleicht magst Du Dich hiervon inspirieren lassen und sagst jetzt: ja ich möchte eine schlechte Angewohnheit verändern. Und da kannst Du mit was ganz kleinem anfangen, z.B. ein Glas Wasser am Tag trinken anstatt die 3. Tasse Kaffee. Oder vielleicht hast Du die Angewohnheit, dich selbst klein zu machen, zu kritisieren. Dann könntest du dir vornehmen, diesen einen Satz durch einen neuen zu ersetzen. Immer wenn Du dich also dabei ertappst, wie du schlecht von dir denkst, setzt Du diesem Satz einen neuen gegenüber z.B. „Ich bin großartig“ oder „Ich bin die beste Version meines Selbst.“ Mache dies mal für 40 Tage und schau was passiert. Du wirst feststellen, dass der Satz, der zuerst ungewohnt und komisch klingt, sich nach diesem Zeitraum schon ganz natürlich anfühlt und Du Dich innerlich aufrichtest und größer wirst, wenn Du an ihn denkst. Genau so kannst Du Dein Gehirn verändern und genau so kannst du Dir die Wirklichkeit erschaffen, die Deiner besten Version deines Selbst entspricht. 

Neue Gewohnheiten erschaffen neue Emotionen und neue Emotionen erschaffen ein neues Selbst. 

 

 

 

über die manifestation unserer gedanken

 

Vielleicht erwischst auch Du Dich manchmal dabei, wie Du in Deine eigenen Denkfallen tappst. Um aus den alten Denkmustern auszusteigen, gibt es einige Techniken, mit denen Du Deinen Mind/Verstand umprogrammieren kannst. Ein wichtiges Werkzeug ist es dabei, die richtigen Fragen zu stellen und dann das Universum für Dich arbeiten zu lassen, denn in Deinem energetischen Feld ist jede Lösung schon vorhanden. 

 

Zum Beispiel kannst du Dir in einer Krise folgende Fragen stellen:

"Wie kann es jetzt (noch) besser werden?" 

"Welche Möglichkeiten dürfen sich in dieser besonderen Zeit zeigen?"

"Wohin darf ich jetzt meine Aufmerksamkeit lenken?"

"Welches Geschenk möchte durch diese Erfahrung zu mir kommen?"

"Was darf und möchte ich NEU als mein Leben wählen?"

 

Stelle dir die Frage gerne jeden Tag, z.B. sobald du in deinen Tag startest. Schön ist es auch, ein Ritual daraus zu machen: schreibe die Frage auf einen Zettel. Bitte alle höheren Mächte, Dich zum höchsten Wohle aller zu unterstützen. Verbrenne den Zettel dann feierlich und übergib ihn dem Universum oder einer höheren Macht.

 

Doch bevor du in die nächste Falle tappst, sei hier erwähnt:

Dein Verstand wird sofort, wenn Du die Frage gestellt hast, versuchen, auf der analytischen Ebene eine Antwort zu finden. Ignoriere das ganz bewusst, denn es geht eben nicht darum, vom Verstand her eine Antwort zu finden. Die wahre Antwort zeigt sich als Antwort Deiner Seele, Deines höheren Bewusstseins! Sei also geduldig und vertraue auf die Antwort, die in Dir oder in Deinem Feld bereits da ist. Manchmal findest Du die Lösung schnell, manchmal dauert es aber auch 2-3 Monate bis sich die Lösung zeigt. Sobald Du anfängst zu zweifeln und Dir sagst: „ich dachte mir schon, dass es nicht funktioniert“, wird Dein Unterbewusstsein die Suche einstellen und der alte Modus mit den immer gleichen Erfahrungen läuft weiter. Das ist das Gesetz der Anziehung oder das Gesetz der Resonanz. Es wirkt, aber es lässt Dein Unterbewusstsein nicht außen vor.

Die allerwichtigste Lektion ist es dabei vielleicht, das Urteilen aufzugeben.

Wenn wir Fragen stellen, ohne über das Ergebnis oder die Wahrscheinlichkeit des Eintritts zu beurteilen, so kann die Lösung schneller zu uns kommen. Und manchmal, wenn das Ergebnis nicht oder nicht so eintritt, wie wir uns das vorgestellt haben, kann das daran liegen, dass es gar nicht zu unserem höchsten Wohle war.

 

 

Wenn wir tief verankerte Glaubenssätze herumtragen, so ist es oft nicht so leicht, diese loszuwerden. Hier reicht es nicht, einfach nur etwas Neues zu DENKEN, sondern es muss auf einer tieferen Ebene geschaut werden, was blockiert. Ich wende in meinen Coachings simple aber wirkungsvolle Techniken an, um diese Blockaden aufzulösen und wieder mit wirklich neuer innerer Freiheit und Stärke in die Zukunft zu gehen.

 

 

Du möchtest Hintergrundwissen lieber "anhören"? Dann hör rein in meinen Podcast: